Babys, die abgehalten werden

Babys und Windeln scheinen ohne Frage zusammenzugehören.
Doch Babys zeigen uns Eltern, dass es ihnen ein Bedürfnis ist, sauber zu bleiben. Manchmal sind es nur zaghafte Zeichen, oftmals äussern sie sich aber recht laut und deutlich.

Genauso wie sie uns zeigen, dass sie Hunger haben oder müde sind, zeigen sie auch, dass sie mal müssen.

Das Bedürfnis der Babys sauber zu bleiben ist ein Grundbedürfnis, das wir teilweise verlernt haben zu erkennen. Wenn aber Mütter gefragt werden, ob sie wissen, wann ihre Kinder "müssen', kommt erstaunlich oft die Antwort, dass sie es davor oder währenddessen den Kindern ansehen.
Hier können wir den Babys anbieten, nicht in die Windel zu machen, sondern in ein Töpfchen/Schüssel oder in die Toilette. 

Es geht nicht darum, die Kinder möglichst schnell sauber - im herkömmlichen Sinne -  zu bekommen, sondern ihnen behilflich zu sein, ihre Bedürfnisse befriedigt zu bekommen.

Neben weniger nassen oder vollen Windeln sind auch die Babys zufriedener, denn wir werden aufmerksamer und fördern damit die Kommunikation mit unseren Kindern.
"Windelfrei" bedeutet nicht, dass nie Windeln angezogen werden; viele Eltern ziehen den Babys Windeln an UND halten sie ab. Stoffwindeln haben hier den Vorteil, dass schneller gespürt werden kann, ob das Kind nass ist, oder nicht. So können die Eltern besser lernen, die Zeichen ihres Kindes zu deuten. Herkömmliche Windeln haben aber auch ihre Vorteile, z.B. bei Autofahrten oder langen Unternehmungen (Plastik- oder Papierwindeln sind das perfekte Töpfchen für unterwegs - das Baby wird einfach über die Windel abgehalten).

Das Wichtigste ist, dass es weder die Mutter/die Eltern noch das Baby stresst oder unter Druck setzt!!! 

Viel Spaß beim Staunen, was ihr Baby schon kann!